This site will look much better in a browser that supports web standards, but it is accessible to any browser or Internet device.



 » Rahmenkonzept


Namo Konferenz

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger des BMBF für Produktion und Fertigungs­technologien (PFT), Forschungszentrum Karlsruhe betreut.

Logo BMBF

Logo PTKA



Das NaMo-Projekt im BMBF Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“

Das BMBF-Rahmenprogramm

Das NaMo-Projekt wurde gemeinsam mit fünf weiteren Verbundprojekten (IMPROVE, INTEGRUNT, LEAN, PAGIMO &PROFIL) für das Themenfeld "Integrierte Modernisierung von Organisation und Führung produzierender Unternehmen" innerhalb des BMBF-Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von morgen" ausgewählt.

Ziel des Rahmenprogramms ist es, kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion in Deutschland zu fördern. Produzierende Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, rasch und angemessen auf Veränderungen reagieren zu können und für die nötigen Veränderungs- und Modernisierungsprozesse entsprechend gerüstet zu sein. Ein zentraler Förderschwerpunkt ist die Unterstützung von klein- und mittelständischen Betrieben.

Das Themenfeld "Integrierte Modernisierung"

Das mittlerweile unüberschaubar gewordene Feld der Management- und Organisationsinstrumente liefert den Ausgangspunkt dieses Themenfeldes. Offensichtlich verursacht die zahlreiche, unabgestimmte Verwendung unterschiedlicher Instrumente im Unternehmen zunehmend Probleme. Durch Inkompatibilitäten werden Reibungsverluste und Konflikte, insb. durch konkurrierende Zielstellungen und Voraussetzungen verursacht.

Die Hauptaufgabe der in diesem Themenfeld operierenden Verbünde ist es, diese Ressourcenkonflikte und Dysfunktionalitäten durch Maßnahmen zur Abstimmung, d.h. Integration abzubauen, um somit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten und zu stärken. Es werden Anleitungen und Handlungshilfen für die Auswahl, Kombination und Weiterentwicklung von Gestaltungsbausteinen erwartet, Zeit- und Phasenkonzepte sowie Modelle zur Aufwandsbewältigung. Die Forschungsarbeiten sollen jedoch nicht nur einzelne Lösungsbausteine, sondern vielmehr Demonstrations- und Pilotlösungen ergeben, deren Erfahrungswerte für andere Unternehmen verfügbar sind.

Das Profil des NaMo-Projektes

In diesem Rahmen setzen wir in unserem Verbund folgende Prämissen für unsere Arbeit:

  • Die Effektivität von Instrumenten ist nicht nur vom Instrument selbst, sondern auch vom Prozess seiner Einführung und der Akzeptanz während seiner Nutzung abhängig. Die Entwicklung von "Integrationsinstrumenten" muss daher mit der Erarbeitung von reflexiv angelegten Prozess- bzw. Interventionsempfehlungen untersetzt werden.
  • Wir halten "Best-Practice"-Gestaltungsansätze grundsätzlich für fragwürdig und arbeiten stattdessen an der Konzipierung von kontextsensiblen, unternehmensspezifischen Instrumenten und Vorgehensweisen.
  • Wir legen daher wenig Wert auf die Standardisierbarkeit von Tools und betrachten rezeptartige Verallgemeinerungen von Gestaltungsempfehlungen mit Skepsis, da genau dadurch die Notwendigkeit einer regelmäßigen Hinterfragung der Angemessenheit des Instruments blockiert wird.
  • Die Nachhaltigkeit der Lösungen ist daher für uns das entscheidende Kriterium. Das kann nicht dauerhaft über externe Expertise oder standardisierbare Instrumente erreicht werden, sondern lediglich durch die Selbstbefähigung der beteiligten Unternehmen zur Problemlösung. Der Kern des im Projekt verfolgten Begleit- und Unterstützungsansatzes ist es daher, sich "systematisch überflüssig" hinsichtlich Veränderungsarbeit und Instrumentenbehandlung zu machen. Dies geschieht insbesondere durch die Installierung von Selbstbeobachtungs- und -bewertungsroutinen in den Unternehmen als reflexive Interventionsinstrumente.

Diese Aspekte begründen für uns die Auswahl der benutzen konzeptionellen Grundlagen sowie die konzipierten Vorgehensweisen von Unternehmen, Beratern und Wissenschaftlern.