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Namo Konferenz

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger des BMBF für Produktion und Fertigungs­technologien (PFT), Forschungszentrum Karlsruhe betreut.

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Hintergründe

Managementinstrumente sind in der betrieblichen Praxis allgegenwärtig. Sie werden zahlreich eingesetzt, oftmals neu entwickelt sowie implementiert. Dabei sind sie grundsätzlich als Lösungen für spezifische einzelne Problemstellungen konzipiert. So hilfreich sie auch sind – mittlerweile entwickelt sich das Feld der verschiedenen Instrumentenlösungen selbst zum Problem:

  1. Das Angebot von Managementkonzepten und –tools ist nicht mehr überschaubar. Dabei steigt die Flut von Neuentwicklungen im gleichen Maße, wie ihre Halbwertzeit sinkt. Die Orientierung und die Beurteilung des Lösungspotenzials sind zunehmend begrenzt. 
  2. Es zeigt sich, dass die unterschiedlichen Konzepte und Tools bei gleichzeitigem Einsatz nicht aufeinander abgestimmt funktionieren, also Einzelzielstellungen verfolgen, die mit jenen anderer Organisationslösungen konkurrieren. 
  3. Das führt oftmals zu problembehaftenen Einführungs- und Nutzungsprozessen, da bei mangelndem rasch sichtbaren Erfolg die Tooleinführung abgebrochen und das Heil in der Suche nach dem nächst-besseren Tool gesucht wird, ohne die Gründe des Scheiterns intensiver zu analysieren. Treten derartige Probleme mehrfach auf, hat das zwangsläufig Auswirkungen auf die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter und damit die Handlungsfähigkeit des Unternehmens. 
  4. Verschärft ist das Problem bei KMU angelegt. Dort können entsprechend riskante Einführungs- und Nutzungsprozesse rasch an die Grenzen der finanziellen und vor allem sozialen Unternehmensressourcen gehen.

Insofern stellt sich die Frage, wie es ermöglicht werden kann, einerseits unterschiedliche betriebliche Konzept- und Toollösungen gerade unter KMU-Bedingungen einzuführen bzw. zu entwickeln und aufeinander sinnvoll abzustimmen (zu integrieren). Andererseits ist es zwingend, auch den Prozess ihrer Einführung und Weiterbetreibung (Evaluation, Aktualisierung) so zu gestalten, dass dabei die die Human- und Sozialressourcen des Unternehmens erhalten und ausgebaut, d.h. der Betrieb unter nachhaltigen Prämissen modernisiert werden kann.